Künstliche Intelligenz
KI, also Künstliche Intelligenz, ist längst kein Science-Fiction-Szenario mehr. Heute ist sie ein Werkzeug, das wir täglich nutzen. Sie hilft uns, E-Mails zu schreiben, Informationen zu finden, Artikel, Bilder oder Videos zu erstellen, unsere nächste Reise zu organisieren und vieles mehr.
Wie funktioniert sie?
Künstliche Intelligenz besitzt kein Bewusstsein. Sie basiert auf mathematischen Modellen, die darauf programmiert sind, riesige Datenmengen aus dem Internet zu lesen, wie zum Beispiel Bücher, Artikel und Forschungsarbeiten. Diese Daten kombiniert sie, um Antworten auf unsere Fragen zu geben.
Wenn wir einem Kind erklären müssten, was KI ist, würden wir sagen, dass sie wie ein Computer mit einem riesigen Gedächtnis und enormer Rechenleistung ist, der darauf ausgelegt ist, das „ganze Internet zu lesen“. Wenn wir sie bitten, etwas zu erstellen – zum Beispiel ein Foto eines glücklichen Hundes vor der Akropolis – basiert das Ergebnis nicht auf ihrer Fantasie, sondern auf der Tatsache, dass sie Millionen von Bildern von Hunden und der Akropolis „gesehen“ hat. So hat sie gelernt, diese zu erkennen und neu zusammenzusetzen.
Falls Sie in der Vergangenheit ein Foto der Akropolis oder eines glücklichen Hundes gepostet haben, dann herzlichen Glückwunsch: Auch Sie haben zum Training der Künstlichen Intelligenz und zu dem Bild, das sie erstellt hat, beigetragen.
In der Welt der KI gibt es dutzende „Player“, die bereit sind, unsere Fragen über Chatbots zu beantworten. Dabei handelt es sich um Programme, die als Vermittler zwischen uns und der KI fungieren: Sie leiten unsere Befehle an das System weiter und zeigen die Antworten auf unserem Bildschirm an.
Die bekanntesten davon sind:
Das bahnbrechende ChatGPT von OpenAI
Gemini von Google
Copilot von Microsoft
Meta AI
DeepSeek
Und Grok von der Plattform X.
Prompts
Um besser zu verstehen, was Prompts sind, erinnern wir uns an die Google-Suche. Dort haben wir Schlüsselwörter eingegeben, und es wurden uns Webseiten angezeigt, die diese enthielten. Danach mussten wir die Ergebnisse selbst lesen, um an die gewünschte Information zu gelangen.
Bei der Künstlichen Intelligenz ist das anders. Wir stellen eine Frage und erhalten direkt eine Antwort. Je beschreibender unsere Frage ist, desto präziser wird die Antwort ausfallen. Wenn wir beispielsweise in den Urlaub fahren möchten, hilft es sehr, die Jahreszeit, die Dauer, die Art der Reise (Familie oder Business) und die Vorliebe für Meer oder Berge anzugeben.
Beispiel für einen Prompt: „Ich reise im August für zwei Wochen mit meiner Familie nach Rhodos. Schlage mir 5 Badeorte in einem Umkreis von 50 Kilometern vom Flughafen vor.
Was KI NICHT ist
Nachdem wir gesehen haben, was sie kann, schauen wir uns an, was sie nicht kann. Künstliche Intelligenz besitzt weder eigenes Denken noch Bewusstsein oder Urteilsvermögen. So korrekt eine Antwort auch erscheinen mag, sie kann Fehler enthalten. Die KI ist nicht gekommen, um den Menschen zu ersetzen, sondern um unser digitaler Assistent zu werden.
Fun Fact: Im Jahr 2025 antwortete Elon Musks Grok auf Fragen zum türkischen Präsidenten mit beleidigenden Ausdrücken, was dazu führte, dass der Zugang zur App im Nachbarland gesperrt wurde. Der Vorfall endete damit, dass Musk zugab, das Modell sei mit „schlechten“ Daten trainiert worden, und versprach, dies zu korrigieren!
Da wir nun die Möglichkeiten der KI kennen, lassen Sie uns von der Theorie zur Praxis übergehen. Wenn Sie Instagram, Messenger oder WhatsApp nutzen, ist Meta AI bereits dort und wartet auf Ihre Fragen. Sie finden sie direkt über Ihren Chats.
Vielen Dank fürs Lesen!